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Gemeinsame Aktion mit der Indonesischen Organisation PAMALI zum Schutz der bedrohten Meeresschildkröten auf DENAVAN in Süd Borneo.

Die vielen unbewohnten Inseln in dieser Region, vor allem Kecamatan, Pulau, Sembilan, Kabupaten und Kotabaru gehören zu den grössten Nistplätzen für die Grünen Meeresschildkröten (Chelonia mydas) und den Echten Karettschildkröten (Eretmochelys imbricata) auf der  Welt.

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Eine hoch gefährdete Tierart

Alle  sieben der noch existierenden Meeresschildkröten sind vom Aussterben bedroht. Wo früher massgeblich die Jagt zur Dezimierung der Populationen beigetragen hat, sind es heute vermehrt die Umweltprobleme. Das Verbauen der angestammten Nistplätze, die Plastikflut in den Ozeanen und die globale Erwärmung, die zum ansteigen des Meeresspiegel führt.
Speziell auf das letztgenannte aller dieser Probleme ist unser Projekt auf den DENAVAN Inseln ausgerichtet, zusammen mit der Indonesischen Organisation PAMALI. 

 

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Die globale Erwärmung hat für die Meeresschildkröten katastrophale Auswirkungen.

Seit Millionen Jahren haben die Schildkröten, einem vererbten Instinkt folgend, ihre Eier in einem sicheren Abstand vom Wasser gelegt. Weit genug das die Gelege auch bei Flut trocken bleiben, aber doch noch in einer Distanz damit die frischgeschlüpften Babies problemlos das rettende Wasser erreichen können.

Der Anstieg des Meeresspiegels schreitet aber schneller voran als das sich die Tiere anpassen können, mit den Resultat, dass in dieser Region die Hälfte aller Nester überflutet werden und zugrunde gehen. 

 

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Der Mensch muss helfend eingreifen.

Um solches zu verhindern werden die Eier in nützlicher Frist ausgegraben und in einen eingezäunten sicheren Bereich verlegt.
Über jedes der Gelege wird genau Buch, mit Anzahl Eier, Datum Uhrzeit, Temperatur und weiteren wichtigen Daten geführt. Das Ausbrüten der Eier erledigt die Sonne und nach 50 bis 60 Tagen schlüpfen dann die Jungen. Damit die Schildkrötenbabies so wenig wie möglich Energie verbrauchen, werden sie von den Rangers sofort in Meer gebracht. Durch das verlegen in eine „Hatchery“ können aber nicht nur die Gelege gesichert werden, auch sind die Eier vor Wildtieren geschützt und im Moment des schlüpfen vor den unzähligen Raubvögeln, welche es auf diese leichte Beute abgesehen haben. Neben allen diesen Faktoren kommt noch dazu, dass durch Präsenz der Ranger auf den Inseln auch Wilderer davon abgehalten die Eier zu stehlen, für die auf dem Markt hohe Preise bezahlt werden.

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Das Pilotprojekt im letzten Jahr war bereits erfolgreich.

Auf Grund der Ergebnisse des Jahres 2016, könnten dieses Jahr ca. 90´000 Schildkröten Babies ins Meer entlassen werden. Einer der grössten Gefahrenmomente  kann dadurch eliminiert werden. Doch auf dem weiten Weg in das offene Meer und in den 15 bis 25 Jahren bis die Tiere sie Geschlechtsreif werden, drohen  trotzdem noch viel Gefahren.
Im Durchschnitt werden von von 10´000 jungen Schildkröten nur zehn überleben und davon erreicht nur ein Tier ein geschlechtsreifes Alter !  Desshalb muss alles unternommen werden, damit die letzten Zeugen der Urzeit nicht aus den Ozeanen verschwinden.

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Die Organisation.
PAMALI steht unter der Leitung von Abdul Malik, der mit SOS-SEATURTLES und BSTS BALI  seit Jahren im Schildkrötenschutz tätig war. Das Schutzprojekt ist von der Provinz-Regierung genehmigt und arbeitete mit der Polizeibehörde zusammen, vor allem was die Aktionen von PAMALI gegen die Wilderei und den illegalen Handel mit den Eiern von Schildkröten betrifft. 
 

 

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Helfen Sie uns unser Projekt auszubauen und weiterzuführen.
Das Projekt 2017 ist zur Hälfte finanziert, jetzt gilt es darum auch die zweite Legesaison erfolgreich zu beenden Ebenfalls besteht ein Bedarf für neue „Hatcherys“, da in den bestehenden nicht mehr alle Nester untergebracht werden können. Der „Overhead“ der Organisation ist klein und macht nur 20 % des Bugdgets aus. Achzig Prozent fliessen also voll in den Schutz der Meeresschildkröten  !!!

Hier der Link zur Spendenseite - besten Dank !